Die Umweltallianz ist ein Zusammenschluss der sechs Umweltorganisationen BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, SES, VCS und WWF. Sie hat zum Ziel, die Interessen des Natur-, und Umweltschutzes auf der politischen Ebene zu stärken. Erreicht werden soll dies durch eine optimale Koordination der politischen Aktivitäten der einzelnen Partner. So führen die Allianzpartner gemeinsame Aktionen und Projekte durch und tragen Projekte einzelner Organisationen mit. Mit Pro Alps und den Naturfreunden Schweiz besteht eine Kooperation.

Geschäftsstelle

Die Geschäftsstelle der Umweltallianz ist Auskunfts- und Anlaufstelle sowohl für Umweltorganisationen als auch für Verwaltung und Parlament.

Kontakt

UMWELTALLIANZ
Postgasse 15
Postfach 817
3000 Bern 8
T 031 313 34 33
info@umweltallianz.ch

Dominik Avdić
Geschäftsleiter

Nara Valsangiacomo
Projektleiterin

Karin von Arb Flückiger
Leitung Administration

Anne Briol
Übersetzungen

Mitglieder

BirdLife Schweiz engagiert sich mit viel Herzblut und Fachwissen für die Natur. Gemeinsam mit unseren 72000 Mitgliedern, 430 lokalen BirdLife-Naturschutzvereinen und 19 Kantonalverbänden packen wir auf allen Ebenen für die Natur an. Wir fördern gefährdete Arten wie Steinkauz oder Eisvogel sowie ihre Lebensräume und geben der bedrohten Natur eine Stimme.

BirdLife Schweiz, Wiedingstrasse 78, Postfach, 8036 Zürich, T 044 457 70 20

Website

Greenpeace ist eine internationale Umweltorganisation, die sich weltweit für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen von Mensch und Natur und Gerechtigkeit für alle Lebewesen in Gegenwart und Zukunft einsetzt. Dabei geht sie Probleme hartnäckig an – auch gegen Widerstände und über längere Zeiträume.

Greenpeace Schweiz, Badenerstrasse 171, Postfach, 8031 Zürich, T 044 447 41 41

Website

Die SES setzt sich für den effizienten Einsatz von Energie und die Förderung und Nutzung erneuerbarer Energiequellen ein. Sie zeigt Wege auf, wie sich die Schweiz aus der verhängnisvollen Abhängigkeit einer fossil-atomaren Energieversorgung lösen kann.

SES, Sihlquai 67, 8005 Zürich, T 044 275 21 21

Website

Pro Natura ist die führende Naturschutzorganisation der Schweiz. Wir lieben die Natur, verteidigen ihre Interessen und verleihen ihr eine starke Stimme. Die natürliche Vielfalt an Tieren, Pflanzen und Lebensräumen muss erhalten und gefördert werden. Für mehr Natur – überall!

Pro Natura, Postfach, 4018 Basel, T 061 317 91 91

Website

Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz setzt sich hier und jetzt für die Verkehrswende ein. Diese fordert eine klima- und umweltschonende Mobilität, die alle vernetzt, sicher und für alle zugänglich ist. Der VCS ist parteipolitisch unabhängig.

VCS, Aarbergergasse 61, Postfach 8676, 3001 Bern, T 031 328 58 58

Website

Die Stiftung World Wide Fund for Nature (WWF) ist eine der grössten Umweltorganisationen der Welt. Gemeinsam mit unseren weltweit über 5 Millionen Mitgliedern setzen wir uns in mehr als 100 Ländern aktiv für einen gesunden und lebendigen Planeten ein – für uns und nachfolgende Generationen.

WWF Schweiz, Postfach, 8010 Zürich, T 044 297 21 21

Website

Kooperationspartner

Mit schweizweit rund hundert Sektionen sind die Naturfreunde der Verband für alle Outdoor-Enthusiast:innen und solche, die es werden wollen. Ob Klettern, Wandern oder auf Skitouren – was alle Naturfreund:innen über die sportlichen Aktivitäten hinaus verbindet, sind unsere gemeinsamen Bemühungen für den Schutz der Natur.

Naturfreunde Schweiz, Postfach, 3001 Bern, T 031 306 67 67

Website

Gemeinsam mit unseren Unterstützenden machen wir uns stark für eine nachhaltige Verkehrspolitik, um das einzigartige und ökologisch sensible Alpengebiet zu schützen und als Lebensraum zu erhalten.

Pro Alps (vormals Alpen-Initiative), Hellgasse 23, 6460 Altdorf UR, T 041 552 81 00

 

Geschichte

Umweltclub (1986 bis 1993): bis zu 21 Organisationen aus Umweltschutz und Hilfswerke, darunter Schweizerischer Bund für Naturschutz SBN, WWF, Naturfreunde Schweiz NFS, Schweizerische Gesellschaft für Umweltschutz SGU, Verkehrsclub der Schweiz VCS und Schweizerische Energiestiftung SES. Ziel: Koordination und regelmässiger Austausch, Informationsplattform.

Erste Erfassung ökologischer Leistungsbilanz einer Legislatur (anhand von Namensabstimmung), Versand «Der Umwelttarif»

Die Kontaktstelle Umwelt KSU wird gegründet, seine Mitglieder sind: WWF, SGU, SBN, NFS, SES, wenig später auch der VCS.

Die Öko-Sensibilisierung der NationalratskanditatInnen 1995. Eine Wahl-Umfrage der Schweizer Umweltorganisationen SFS, SBN, SES, SGU, VCS und WWF

 

Naturfreunde Schweiz und SES treten aus der KSU aus (per 1.1.97)

Eco-Election: Die wiederkandidierenden NationalrätInnen im Spiegel ökologischer Themen.

Medienkonferenzen zu umweltfreundliche/nachhaltige Ausgestaltung des Freihandels sowie zu Wahlen 99

Beitritt Greenpeace zur KSU (zu SGU, WWF, GP, VCS, Pro Natura)

Gemeinsames Engagement als KSU für UNO-Beitritt der Schweiz, etwa durch gemeinsame Medienkonferenz

Austritt von equiterre (vormals SGU) aus der KSU.

Wahlen 2003 – der Ökotest. Das Abstimmungsverhalten der wiederkehrenden Nationalrätinnen und Nationalräte

Ab 2004: SES, equiterre und SVS/Birdlife sind Kooperationspartner.

Verbandsbeschwerderecht – Medienkonferenz vom 13. September 2005 „Breite Allianz für eine attraktive und lebendige Schweiz“

Die KSU führt ein Ökorating durch mit umweltrating.ch (d) / ecorating.ch (f)

Flyer und Grundlagenpapier der KSU zu Strommix der Zukunft

Namenswechsel von „Kontaktstelle Umwelt“ in „Umweltallianz“ bzw. „Alliance-Environnement“

Wahlen / Medienkonferenz zu Umweltrating: Rating (Rückblick) und Befragung Kandidierende werden auf umweltrating.ch zusammen publiziert

Erarbeitung und Medienkonferenz Energiewendeindex

Reorganisation: Die vier Hauptpartner bleiben unverändert Greenpeace, Pro Natura, WWF, VCS. Als Kooperationsmitglied Stufe 1 treten SES und Birdlife bei, als Kooperationsmitglied Stufe 2 die Alpeninitiative.

Umweltrating 3.0 Neukonzeption der Website (auf Wahlen 2019 hin)

Verstärktes gemeinsames Engagement für Wahlen 2019

Beitritt der Naturfreunde Schweiz als Kooperationspartner Stufe 2

Publikation von «100pro+»/Energiewende 2035

Reorganisation: Neu besteht die Umweltallianz aus sechs statt vier Mitgliedern. Dies sind BirdLife, Greenpeace, Pro Natura, die SES, der VCS und der WWF. Als Kooperationsmitglieder verbleiben die Alpeninitiative (heute Pro Alps) und Naturfreunde Schweiz.